Sommergrüße

Die gewisse Leichtigkeit, die der Sommer mit sich bringt, lässt uns alles mit mehr Energie und Zuversicht angehen. Gerade in diesen Monaten sehen wir, wie viele Türen sich wieder öffnen – auch solche, die uns auf ganz neue Wege führen. Es bleibt spannend! Jetzt heißt es neue Power aufnehmen: Ob Sie die vor uns liegenden Sommerwochen Zuhause verbringen, Ihre Heimat neu entdecken oder den Urlaub mal ganz anders verbringen – ich wünsche Ihnen eine tolle Zeit, viel Spaß & Erholung!

DreamLab – während du schläfst

DreamLab – mit dieser App helfen Tausende, lebenswichtige Gesundheitsforschung zu beschleunigen, während sie schlafen. In der Nacht greift DreamLab mit Zustimmung der Nutzer, während der Besitzer sein Smartphone auflädt, auf einen Teil der Prozessorleistung des Geräts zu, um die Berechnungen des KI-Algorithmus vom Forschungslabor des ICL (Imperial College London) zu beschleunigen.

2015 wurde Dream Lab gemeinsam mit der Vodafone Foundation entwickelt, um Forschungsprojekte gegen Krebs zu unterstützen. Die App hat bereits bahnbrechende Erkenntnisse ermöglicht. Zum Beispiel zu Anti-Krebs-Wirkungen von alltäglichen Lebensmitteln und bestehenden Medikamenten.

Jetzt wird die gemeinsame Rechenleistung auch genutzt, um das Corona-Virus (COVID-19) zu erforschen und Lösungen zu finden. Entdecke DreamLab!

DreamLab ›
Connecting4Good ›

Leben retten mit Blockchain und KI

Mit KI und Blockchain gegen Produktpiraterie und Medikamentenfälschung: Chemnitzer Entwickler nutzen beide Technologien, um Fake Pharmaceuticals zu entlarven. Das Risiko von wirkungslosen – weil gefälschten – Arzneimitteln ist besonders groß. Produktpiraten überschwemmen verschiedene Märkte mit Antibiotika, Chemotherapeutika, Malaria- & Tuberkulose sowie HIV/AIDS-Mitteln. Die Folge: Menschen sind nicht vor den Krankheiten geschützt und sterben. Ein QR-Code, der nicht kopiert werden kann und durch KI und Blockchain abgesichert ist, soll hier der Game Changer sein – die Produkte werden identifiziert und eindeutig einem Produzenten zugeordnet: Einfach App runterladen, mit dem Smartphone scannen und Original erkennen.

Gefälschte Medikamente? ›

Artificial ecosystem – Bessere Luft durch Pflanzen

Eigentlich muss man nur mit offenen Augen durch die Welt laufen, um gute Lösungen für alltägliche Herausforderungen zu finden: So entdeckt man beispielsweise Moos, das bei ausreichender Feuchtigkeit nahezu überall wächst. Vier Gründer, unter Ihnen der Biologe Dr. Tobias Graf, möchten hiermit das Mikroklima in unseren Städten verbessern – vergleichsweise kostengünstig und wartungsfrei. Das Bryo-Bausystem integriert das genügsame Grün in die Fassade von Gebäuden, um bei Überhitzung, Luftverschmutzung, Verlust an Biodiversität, Lärm und sogar Energieverschwendung zu helfen. Diese Idee wurde mit dem 1. Preis Ideengeber Rheinland Pfalz 2019 ausgezeichnet.

Artificial Ecosystems ›

Intern: Vier Fragen an…
Jürgen Bodtländer, Vice President Portfolio- & Partnermanagement / Product Owner Business Development, DB Systel GmbH

Was sind die aktuellen Herausforderungen im Daily Business?
Zum Glück hat sich die Arbeit im Homeoffice rasch eingespielt. Die in den letzten Jahren durchgeführte Modernisierung unserer IT Arbeitsplatzlösungen und der konsequente Umzug der Anwendungen in die Cloud machen sich in der jetzigen Situation bezahlt. Die Stabilität des IT-Betriebs können wir auch aus dem Homeoffice sicherstellen. Unsere IT-Projekte laufen sehr stabil und zufriedenstellend.

Wir haben als DB im März die Entscheidung getroffen: „Wir fahren.” Das war ein klares Signal der DB: „Wir haben den Auftrag, Menschen auch während der Krise ans Ziel zu bringen.“ Diese Entscheidung hatte enorme Auswirkungen: auf die Mobilität in Zeiten der Krise, auf Menschen, die zur Arbeit kommen müssen und selbstverständlich auch auf die Mitarbeitenden des Konzerns.

Deshalb ging es im DB Konzern und auch bei der DB Systel GmbH – dem Digitalpartner im Konzern – rasch wieder um den Blick aufs Ganze: Wie können wir – trotz der erheblichen finanziellen Belastungen durch die Krise – den Modernisierungs- und Innovationskurs fortsetzen?

Hat sich deine Arbeitswelt durch die letzten Monate verändert?
Wie gesagt, die Arbeitsfähigkeit im Homeoffice ist zu 100 % gegeben, der Arbeitsalltag fühlt sich dennoch völlig anders an. Mir scheint, dass die Zusammenarbeit in virtuellen Arbeitsumgebungen – wir nutzen beispielsweise MS Teams oder WebEx – wesentlich dichter, konzentrierter, transparenter und disziplinierter ist.

Trotz eingeschaltetem Video-Bild kommt der direkte soziale Kontakt natürlich nicht so zustande, wie bei einem persönlichen Treffen. Deshalb ist es wichtig, den Herausforderungen durch virtuelles Arbeiten gezielt zu begegnen: durch Achtsamkeit, eine gute Selbstorganisation im Homeoffice, durch Pflege des Netzwerks sowie den Austausch mit Kollegen.

Welche Neuerungen hast du aus der aktuellen Situation für dich mitgenommen?
Wir haben bei der DB Systel GmbH schon vor einiger Zeit den mutigen Schritt in eine selbstorganisierte Arbeitswelt gemacht. Dies hat sich in der Krisensituation sehr bewährt – die dezentral gelebte und übernommene Verantwortung hat ermöglicht, dass wir nicht in ein Loch gefallen sind und eigentlich alles nahtlos aus dem Homeoffice weitergelaufen ist.

Und: in der Krise gelingt, was oft nicht selbstverständlich ist: Sie schweißt die Kolleginnen und Kollegen zusammen. Alle arbeiten pragmatisch, lösungsorientiert und ziehen an einem Strang. Es entsteht so viel, was es zu bewahren gilt.

Und es hat sich auch die Wahrnehmung der DB insgesamt verändert. Viele Fahrgäste waren dankbar dafür, dass wir die Grundversorgung aufrechterhalten konnten und für die Gesellschaft da sind – und zwar nicht nur für sie als Kunden, sondern auch als Menschen.

Neustart ins Business oder back to the roots?
Beides natürlich – wir leben in einer durch die Krise völlig veränderten Welt und dennoch zeigt sich, dass der im DB Konzern eingeschlagene Weg der Richtige ist. Ich bin überzeugt, dass wir am Ende gestärkt aus der Krise gehen.

DB Systel GmbH ›

Wandelbots – aktuelle Finanzierungsrunde bringt 26 Millionen Euro

Learning by doing: Sie lernen jeden Handgriff von ihren menschlichen Meistern – ohne dass diese programmieren können müssen: Roboter, von Wandelbots gesteuert, kopieren die Bewegungen, die über verschiedene Eingabegeräte wie eine Sensorjacke oder mittlerweile über den TracePen an sie übertragen werden. Auf unserem Startup Day 2020 im Januar haben wir das spannende Dresdener Unternehmen vorgestellt, welches das Anlernen von Kollege Roboter 20 Mal schneller und zehn Mal günstiger macht. Jetzt hat das Startup eine Finanzierungsrunde über 26 Millionen Euro abgeschlossen.

Microsoft investiert ›