IoT Hotspot Israel

 

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Israel gilt als Hotspot der Start-up-Szene. Im Fokus des Silicon Wadi steht die IoT-Welt und das Thema Sicherheit. Wie umfangreich die Ideenwelt in Tel Aviv ist, bewiesen zahlreiche Gründer, die ihre Innovation während der Tel Aviv Week in Berlin vorstellten.


switchbee setzt auf Smart Home als Hub: Per Wlan vernetzte Auf- oder Unterputz-Schalter, Steckdosen, nötigenfalls Adapter, sind Steuerelemente zwischen Stromanschluss und Verbraucher. Eine zentrale Box erfasst die Daten und ist mit einer Cloud-Plattform verbunden. Via App lassen sich so an jedem Schalter Aus-, An-, Zeit-, Blockade- oder Dimm-Funktionen regeln. Der IoT-Lösung fehlt es noch an passenden Handelspartnern.


Fast spielerisch dagegen NUA’s robotic: Ein kleiner Elektroantrieb, eine Optik, Sensoren und schon folgt einem der eigene Koffer auf Schritt und Tritt. Die Idee ist eine der Anwendungen der „NUA’s robotic inside” Plattform. Der Koffer ist vernetzt und mit dem Handy gekoppelt und er ist auch nur eine von vielen denkbaren Anwendungen für diesen IoT-Ansatz.


Ayyeka ist dagegen deutlich vielseitiger. Als Fundament dient eine Box, besonders gesichert und mit jedem Sensor vernetzbar. Ayyeka konzentriert sich auf Messdaten für Wasser, Gas oder Öl. Ermittelt werden Druck- und Durchlauf in Leitungssystemen, Chlorpegel oder Reinheitsgrad des Trinkwassers.


Inspecto hat sich der Lebensmittelkontrolle verschrieben. 29 verschiedene Pestizide finden sich als Spurenelemente im menschlichen Köper vermeldete das „Center of disease control & prevention“ in den USA. Solche Rückstände in Lebensmitteln erfasst das Unternehmen und erstellt für Verbraucher Transparenz.


Tukuoro setzt auf den Nutzwert gesammelter Daten aus IoT-Systemen. Im Alltag benötigt man die Analysen schnell und aufgearbeitet. Die Abfrage der Daten vereinfacht Tukuoro über eine sprachgesteuerte App.


PlayWork nutzt Gaming und virtuelle Realität für den Fitnessbereich und für therapeutische Ansätze. Wer sich auf dem Biketrainer gesund strampelt, hat per VR das Gefühl, tatsächlich eine Bergstraße aufwärts zu strampeln. Und am Ziel zeigt die Highscore-Liste, ob die Fitness tatsächlich stimmt.


GemSense ist eine offene IoT-Plattform für verschiedene Anwendungen von VR über Gaming bis hin zur Industrienutzung. Kleine, knopfgroße, leistungsstarke Sensoren und eine Plattform, die über die verschiedensten Betriebssysteme angesteuert werden, gekoppelt mit passenden Algorithmen, bietet das Start-up. Zu den Kunden zählt etwa IBM.


Bright Tap hat einen Sensor entwickelt, der direkt am Wasserhahn angebracht wird. Er zeigt an der Armatur Verbrauchswerte, Temperatur und Qualität und sendet die Daten eine IoT-Platform. Das gestattet eine Analyse und zentralen Überblick.


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Orcam hilft Blinden lesen. Das Team hat einen Aufstecksensor für Brillen entwickelt. Er scannt Texte und eine kleine Box liest den Inhalt vor. In Deutschland gibt es bereits zwölf Fachgeschäfte, die diese Orcam-Idee vermarkten. Zudem tüftelt das Startup an einem Übersetzungstool. Damit soll die Idee zum Massenprodukt reifen.


hoopo screent in einem kleinen Sensor GPS-Daten. Die Sensoren sind preisgünstig und zeichnen sich durch lange Batterielaufzeiten aus. Die Entwickler blicken auf Infrastruktursegmente, etwa eMobility.


AbiliSense setzt Digitaltechnik ein, um per Symbolik zu kommunizieren. Klingelt es an der Haustür, vibriert das Handy, zeigt ein entsprechendes Icon. Ebenso gibt es eine Vielzahl an Symbolen, die versendet werden können. Die Teilhabe ausgegrenzter Menschen ist die Idee hinter diesem Social-Entrepreneurship.


Zwei Sicherheitsexperten haben die IoT- Plattform SecuriThings gegründet. Der Datenstrom vernetzter Geräte wird über darüber stetig überwacht und analysiert. Weisen Anomalien auf Missbrauch, können Anbieter schnell reagieren.


GuardKnox ist im Kern eine Cybersecurity Box, die Datenangriffe auf das IT-System von Fahrzeugen blockt. Die Entwicklung stammt aus dem israelischen Militärbereich. Die patentierte Steuerbox arbeitet autonom und benötigt weder eine Datenanbindung noch Updates.


Linkr setzt auf die wachsende Zahl an Screens zuhause und vernetzte Küchengeräte. Streaminginfos wie Wetterkanal, Nachrichten oder Rezeptvorschläge sind ebenso mögliche Services wie automatisierter Einkauf.


SecInsight ist eine Sicherheitsanwendung für Netzwerke. Sie prüft das Datennetz und signalisiert Datenangriffe bereits an der Peripherie. So können Attacken schnell erkannt und bekämpft werden.


Oriient bietet Location based Service und nutzt dazu elektromagnetische Muster. Jeder Ort habe durch seine Umgebungstechnik ein einzigartiges Wellenbild ähnlich einem Fingerprint. So lassen sich Räume eindeutig identifizieren und für lokale Vermarktungsszenarien nutzen.


EyesOnT ist Anbieter einer standardisierten IoT-Plattform. Das Team prüft und optimiert IoT-Lösungen im Bereich des Billings, der Anbindung und der nötigen Applikationen.


DSC_0271Radgreen misst die Umwelt: Luftverschmutzung, Gasaustritt, Lärmbelastung oder elektromagnetische Felder. Die Messwerte liefern Sensoren, die Arithmetik dahinter funktioniert als Warnsystem. Gedacht ist das Messsystem für Unternehmen, Produktionsstätten oder öffentliche Einrichtungen.