Robotics: Hier studieren Robots

Die OP ist kinderleicht, per Joystick: „Könnten Sie mal bitte die Haut hier operieren, Sie müssen nur ein Stück herausschneiden, genauer den Roboter steuern. Er macht das!“ Ken Goldberg überrascht das Vodafone Enterprise Plenum mit dem Labor-Experiment. Es ist einer der Termine mit erstaunlichen Insights während der Besuchstour des Businessnetzwerkes im Silicon Valley

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Goldberg lehrt er an der Berkeley University of California, und zwar Robotics, Automation, neue Medien sowie Kunst & Technologie. In erster Linie ist Goldberg Querdenker und das spürt man, als er inmitten seiner Studenten mit der Plenumsgruppe im Labor diskutiert. Der Einsatz von Robotics in der Medizin ist einer seiner Schwerpunkte, zugleich initiierte er für das „Center for Information Technology Research in the Interest of Society“ (CITRIS) das Projekt „People and Robotics“. Es geht um Grundlagenarbeit, unter anderem lernen Roboter, wie man lernt.


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„Collaboration fußt auf Vertrauen. Eine gemeinsame Reise ins Zentrum pulsierender IT-Entwicklungen ist dafür ein starkes Fundament. Das belegt der rege Austausch mit Machern aus dem Valley und den Mitgliedern des Vodafone Enterprise Plenums.“

Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland


Mensch und Machine ist seit jeher ein gesellschaftlicher Diskussionspunkt, keineswegs nur eine „German Angst“. Goldberg nimmt der Diskussion argumentativ jegliche Brisanz. „Auch selbstfahrende Autos brauchen möglicherweise noch lange ein Lenkrad“, sagt er. Schließlich fliegen auch Flugzeuge seit Jahrzehnten mit einem Autopiloten, trotzdem überwachen zwei Piloten alle Funktionen im Cockpit. Dessen ungeachtet demonstriert Goldberg, dass Robotics gekoppelt mit der IT-Welt enorme Fortschritte durchschreitet. Das Ergebnis der spontanen Labor-OP des medizinischen Laien ist eindrucksvoll. Die Brücke zu ganz neuen Möglichkeiten einer Industrie 4.0 drängt sich der Besuchergruppe geradezu auf.

Drucken statt shoppen

Eine ganz andere Vision erhalten die Plenumsmitglieder bei Autodesk: Drucken, statt shoppen, ist die Idee der Kreativen. Der Ansatz ist umwälzend disruptiv für Produzenten, Handel und Verbraucher, so das Fazit.

Mit dem Helikopterblick verschmelzen solche Ideen zu einem Gesamtbild – etwa beim „Institut for the Future“. Die Prognose des renommierten Analyse-Unternehmens: Durch den weltweiten Informationsaustausch wachse zunehmend das Verständnis für globale und disruptive Ideen.

Dem stehen die gesellschaftlichen, kulturellen und klimatischen Eigenheiten verschiedener Wirtschaftsregionen entgegen, mahnt das Institut. „Die Welt ist Data“ bilanziert Martin Grabowski, Geschäftsführer des Vodafone Enterprise Plenums & Director Marketing & SoHo Business Vodafone Deutschland, den kalifornischen IT-Vorsprung in die Zukunft.

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